develop your own website

Pe im Schranke

2010

Pe im Schrank

2016

Es ist so ein Kreuz mit Einladungskarten. Unvermittelt findet man sie im Briefkasten und manchmal hat man nicht einmal eine Vorstellung, von wem sie sind und man überhaupt Lust auf die Veranstaltung hat. Aber diese Karte war anders. Auf besonders hochwertigem, dunkelgrauem Büttenpapier stand in goldenen Lettern nur:
Invitation à l´exposition
Beiliegend war ein kleiner Zettel, den Pe aber nur kurz überflog. Sie hatte sich schon entschieden, diesmal der Einladung nicht zu folgen, obwohl es noch zwei Tage bis zum angegebenen Termin war. Nur zu oft erhielt sie solche Karten.

‚Museum Ludwig, neue Sammlung, van Gogh,..

…und so weiter, und so weiter.‘

»Kunst muss nicht sein!«, dachte sie und öffnete sich einen Rotwein.

Zwei Tage später drehte sie schon am frühen Nachmittag Däumchen vor dem Fernseher. Der Samstag schien sehr eintönig werden zu wollen. Langeweile kann ganz schön nerven, wenn man eigentlich raus möchte, aber nicht weiß, was wo los ist. Ihre Blicke schweiften umher und sie bemerkte die oben auf einem Stapel Altpapier liegende Einladungskarte zur Vernissage.

»Wieso eigentlich nicht?«, dachte sie: »bevor ich heute hier dumm rumhänge.«

Da ihr aber nicht so ganz klar war, was sie anziehen sollte, entschied sie sich ganz klassisch für das kleine Schwarze. Hierzu wählte sie die neuen Halterlosen (mit Naht), eine Perlenkette (Modeschmuck), einen breiten Arm¬reif (ebenfalls aus Modeschmuck-Perlen) und einen Hauch von Kenzo.

»Was tut Frau nicht alles für die Kunst?«, sprach sie zu sich selbst vor dem Badezimmer Mut zu.

Sie entschied sich, mit der Linie 18 zum Bahnhof zu fahren. Viel Zeit hatte sie nicht mehr. Sie löste ihre Karte und versuchte schnell die Orientierung zu finden.

»Neue Ausstellung…« grummelte sie vor sich hin und bekam gar nicht mit, dass sie gehört wurde. Irgendjemand deutete die Richtung und Pe folgte umgehend. Dort fand sie dann auch das benannte van Gogh Bild und setzte sich auf die Bank vor dem Bild. Es störte sie nicht, dass einige Besucher sich zwischen ihr und dem Bild befanden und sie es immer mal wieder wie in Schnappschüssen sehen konnte.

Sie war nicht wegen diesem Bild hier. Sie folgte ihrer Neugierde.

Sie wartete unendliche zwei Minuten.

Plötzlich schreckte sie auf, als sich jemand penetrant nah neben sie setzte und sie seine Nähe unmittelbar spürte und ihn roch. Animalisch.

Wäre er nicht gut gekleidet; nein nicht im Anzug, sondern klassische Jeans, modisches Hemd, offener Blazer in schwarz und ein schweres, süßes Parfum, würde Pe sofort rüber rutschen, um Distanz zu gewinnen. So jedoch verharrte sie. Langsam dämmerte es ihr, dass diese Kontaktaufnahme nicht zufällig war und er ihr Blind Date sein musste. Es musste einfach sein. Er war ihr sympathisch. Es durfte niemand anderes sein.

Pe hatte sich festgelegt. ER ist es.

Ohne Umschweife sprach er sie an: »Folgen sie mir…«

Pe realisierte, dass er sie mit ‚Sie‘ anredete.

»Folgen sie mir zu meinem Wagen unten in der Tiefgarage. Wir fahren zu einer privaten Vernissage eines jungen, angesagten Künstlers.« Er lächelte. »Sozusagen einer der jungen Wilden.«

Pe zögerte kurz, als er sich erhob und sie fordernd ansah. Sein Blick zeigte eine Bestimmtheit, ein Fordern, dem man sich nicht so einfach entziehen konnte. Dennoch meinte Pe eine kurze Unsicherheit bei ihm bemerkt zu haben. Er schien sich vergewissern zu wollen, ob sie ihm wirklich folgte, als er sich umdrehte und die Ausstellung verließ.

Und sie folgte.

Mit schnellen Schritten ging er über die Domplatte zur Treppe, die zur Tiefgarage hinunterführte.

Insgeheim fragte sich Pe, welches Auto er wohl fahren würde. Sie tippte auf irgendeinen geleasten Sportwagen ohne Flair, aber schnell. So eine Karre, wie die jungen aufstrebenden Manager fahren, die zeigen müssen, was sie erreicht haben.

Es war aber keine Enttäuschung, als sie erkannte, dass ihre Vermutung falsch war. Vor ihr stand ein alter, aber gepflegter Alfa Romeo im klassischen Rot. Ein Auto mit Stil.

Die Fahrt durch die Stadt, Richtung Süden am Rheinufer vorbei, verlief ohne große Höhepunkte, bis dass er unvermittelt seine rechte Hand auf Pes Oberschenkel legte. Sie erschrak und schob diese instinktiv weg. »Was erlaubt er sich!«, dachte sie mit Empörung, aber auch gesteigerter Neugierde.

Aber Pe vergaß, ‚Nein‘ zu sagen und so geschah es, dass die Hand nach wenigen Augenblicken wieder an gleicher Stelle lag, aber diesmal fest zugriff. Er duldete keinen Widerspruch.

Nun wollte Pe zeigen, dass sie sich nicht so einfach die Initiative nehmen ließ und kein willenloses Mädchen mehr ist. Ohne großartig darüber nach¬zudenken griff sie kräftig in seinen Schritt. Sie schaute ihn arrogant und heraus¬fordernd von der Seite an.

»Wie würde er reagieren?«, fragte sie sich. Hier maßen zwei Alphatiere ihre Kräfte.

Er atmete kurz und heftig ein. Scheinbar hatte sie ihn schmerzhaft erwischt. Vor Schreck riss er das Lenkrad kurz nach rechts und hatte Mühe, die Kontrolle über den Wagen zu behalten. Der Alfa schlingerte kurz über den Grünstreifen. »Scheiß Heckantrieb«, dachte er.

An ihre Hand dachte er in diesem Moment nicht, bis er sich wieder des Schmerzes bewusst wurde, der aber schnell wich.

»Der Schreck«, dachte er. »Nur der Schreck.«

Er war sauer. Vielleicht auch deshalb, weil sein Schwanz sofort reagierte, nachdem der Schmerz nachließ. Das wollte er nicht. Er wollte nicht, dass Pe Kontrolle über seinen Schwanz ausüben konnte. Er war der Herr im Auto.

Er änderte seinen Plan und die Vernissage stand nicht mehr auf der Agenda. Er lenkte den Alfa über den Militärring zum Verteiler und nahm die Autobahn Richtung Bonn. Bei Wesseling fuhr er ab, nahm die Landstraße nach Brühl, um dort wieder auf die Autobahn Richtung Euskirchen zu wechseln.

Mit großer Geschwindigkeit prügelte er den Alfa über den Asphalt, während Pe langsam, aber mit kräftigem Griff, die Beule in der Hose massierte.

»Nicht mehr lange«, dachte er.

Irgendwo in der Voreifel verließ er die Autobahn und folgte der Landstraße wenige Kilometer bis zu einer alten Fabrikhalle.

Pe schluckte. Sie hatte schon längst begriffen, dass es nun wohl nicht zu einer Vernissage ging.

Auf dem Fabrikhof stoppte er den Wagen, stieg aus, ging um das Auto herum zur Beifahrertüre und öffnete sie.

Pe schaute direkt auf seine ausgebeulte Hose, als er vor ihr an der offenen Türe stand. Sie grinste, weil sie die Ursache für diese Reaktion war.

Mit hartem Griff fasste er ihren rechten Oberarm und riss sie fast aus dem Auto. Es fiel Pe schwer, das Gleichgewicht zu bewahren und musste sich an ihm festhalten. Sie genoss diese Sekunde, aber er lief bereits los und zog sie hinter sich her. Pe hatte Probleme, mit ihren TipToes zu folgen. Aber er lies ihr keine andere Wahl. Zu hart war der Griff.

Er schob das große Fabriktor einen Spalt breit auf und zwang sich hindurch, ohne sie loszulassen. Zielstrebig lief er durch das alte, verlassene Gebäude. Hier und dort wich er Hindernissen aus, die im Dämmerlicht der milchigen Scheiben zu erkennen waren. Er zog sie in einen länglichen Raum mit einer alten, abgewetzten Holzbank in der Mitte, deren ursprüngliche Farbe man nur noch erahnen konnte. Dort drückte er sie nieder und meinte herrisch: »sitz nieder!«

»Er behandelt mich, wie einen Hund«, kam es ihr in den Sinn.

Pes Augen gewöhnten sich langsam an das Dämmerlicht. Sie schaute sich um. An den beiden längeren Wänden standen Umkleidespinde, vielleicht zwei Mal zwanzig Stück, jeweils etwa 60 Zentimeter breit.

Er war nicht das erste mal hier, merkte sie. Zielstrebig ging er auf einen bestimmten Spind zu, öffnete diesen und holte einige helle Seile heraus, die er neben sie auf die Bank warf.

Pe war unfähig wegzulaufen. Die Mischung aus Scheu und Neugierde war einfach zu groß.

Hinter ihr stehend lasteten seine Hände schwer auf ihren Schultern. Der Druck ließ sie auf der Bank zusammensinken.

Eine nach der anderen nahm er ihre Hände und legte enge Fesseln an. Dann band er ihre Oberarme mit mehreren Schlingen fest an ihren Körper, während sie die Unterarme vor dem Körper verschränkte, wo sie zugleich fixiert wurden.

Seine Hände strichen mehrfach und sicher unbeabsichtigt über ihre Brüste. Oder war es doch nicht unbeabsichtigt, sondern Teil seines Spiels, sie zu reizen? Aus der Frage wurde Gewissheit, als er ihre linke Brust fest in die Hand nahm und ihren Nippel reizte. Weitere Schlingen legten sich um ihren Oberkörper.

So gefesselt, sah sie ihn vor ihr niederknien. Nicht aus Unterwürfigkeit, sondern weil er sich nun ihren Beinen widmen wollte.

Mit einer kräftigen Bewegung schob er ihr das Kleid hoch und legte die zarte Spitze des Pantyhöschens frei. Kräftige Hände schoben ihre Knie auseinander. Kurz versenkte er seinen Kopf und atmete ihren intimen Geruch ein. Er liebte den Moment, den Geruch aufzunehmen. Scheinbar war das Höschen schon seit längerem feucht. Er rieb über den nicht kleinen feuchten Fleck in ihrem Schritt und lächelte. Seine Finger pressten sich auf ihre Schamlippen, um den Geruch aufzunehmen. Dann kam er wieder hoch, schaute sie an und leckte sich zunächst die Finger, bevor er diese in ihren Mund schob, damit sie ihren eigenen Geschmack aufnehmen konnte.

Beide schwitzten und so vermischten sich die animalischen Düfte mit den Aromen der Parfums.

Sobald er wieder stand, schob er ihre Beine auf die Bank. Pe lag nun mit hochgeschobenen Kleid auf dem Bauch. Einige kräftige Klappse auf den Po ließen sie aufstöhnen und die Haut erröten. Schon legten sich weitere Seile um ihre Beine. Jedes Bein wurde mehrfach umfangen, ohne dass beide zusammengebunden wurden.

Dann hakte er die Enden der Seile in Karabiner ein, die an zwei Stellen eines Stahlträgers an der Decke zu finden waren.

Mit kräftigen Zügen zog er Pe nach oben und achtete sorgfältig darauf, dass sie sich nicht beim Rutschen über die Bank verletzte. Sie schloss die Augen und fragte sich, wie hoch er sie wohl gezogen haben mochte. Als sie die Lieder wieder öffnete, merkte sie, dass sie vielleicht 50 Zentimeter über der Bank schwebte.

Nach einigen kräftigen Zügen hing sie kopfüber in den Seilen.

Langsam pendelte sie hin und her. Das Kleid rutschte hoch. Es entblößte schamlos ihren Schritt und den Bauch und bedeckte stattdessen ihr Gesicht. Das rote Höschen bildete den einzigen Farbklecks in der grauen Umgebung. Ein feuchter Farbklecks.

Pe atmete schwer. Sie musste sich dran gewöhnen, kopfüber hier herum zu baumeln. Er verstärkte das Pendeln auch noch, indem er eine Hand zwischen ihre Beine schob und sich einen Weg unter die Spitze bahnte. Zugleich schob er sie vor und zurück, während die Hand zugleich auf die Schamlippen drückte.

Langsam arbeiteten sich zwei Finger im Rhythmus des Pendelns zwischen die Schamlippen vor und nahmen die Klit zwischen sich. Er massierte sie sanft. Pe wand sich in ihren Fesseln; versuchte hoch zu gelangen. Aber die Schwerkraft war stärker. Ein kurzer Schmerz durchfuhr sie, als er ihr das Höschen im Schritt zerriss. Es leistete wohl zu viel Widerstand. Die Fetzen ließ er um ihre Hüften hängen.

Sogleich versenkte er seinen Kopf zwischen ihren Beinen und biss sanft in die Lippen, während seine Zunge ihre Knospe immer schneller werdend umkreiste. Sein Speichel vermischte sich mit ihrem Saft.

Pe schrie. Sie konnte nicht anders. Sie war immer laut, wenn es ihr gefiel. Sie stöhnte schwer. Seine Hände hielten ihre Oberschenkel mit Kraft fest und er genoss ihre Säfte, die er aussaugte.

Pe verkrampfte immer mehr und verdrehte ihren Körper wie eine Schlange. Sie schluckte. Es war nicht einfach in dieser Haltung. Ihr Speichel rann aus dem offenen Mund und lief über ihr Gesicht.

Und dann explodierte sie mit einem langen Schrei und in Krämpfen.

Er streichelte sanft ihre Schenkel. Er lächelte, nahm sein Taschentuch und trocknete sie zärtlich ab. Dann ließ er die Seile ab und sie kam auf der Bank zu liegen. Mit einem scharfen Messer zerschnitt er ihre Fesseln. Pes Atem kann zur Ruhe.

Dann öffnete er einen weiteren Spind und entnahm einige Sachen für Pe; eine Jeans, ein weites, bequemes Shirt, frische Wäsche, eine Kapuzenjacke, Feuchttücher und ein Handtuch.

Sie setzte sich und zündete sich eine Zigarette an. Sie genoss. Die Gedanken an die letzten Stunden ließen sie noch immer erzittern. Sie küsste ihn innig.

»Danke für dieses Erlebnis«, meinte sie zu ihm und forderte die Autoschlüssel. Dann ließ sie ihn in der alten Umkleide sitzen und verließ die Halle.

Pe startete den Motor, drehte das Radio an und fragte sich, wie ihr Lover es wohl geschafft haben mochte, ihrem Mann das Auto für diesen Nachmittag abgeschwatzt zu haben. Sie würde es nie erfahren.

Nachdem sie gefahren war, wischte er sich ihren Geschmack von den Lippen, ging zu verschiedenen Spinden und sammelte die installierten GoPro-Kameras ein. Schließlich griff er zu seinem Telefon und rief Pes Mann an. »Ich habe die Videos für dich, alter Spanner. Und beim nächsten Mal wenn ich wieder für euch arbeiten darf, hätte ich es dann doch wieder lieber etwas bequemer.«